Was mir an WCV gegenüber einem Framework gefällt

WCV wurde ja nur zum darstellen von Inhalten erstellt, gar nicht als Grundlage für dynamische Componenten. Hauptfolge davon ist, dass die statischen Inhalte (was ja praktisch alle sind) nach dem rendern komplett in die htdocs gespeichert werden und der Webserver dann nur noch statische HTML Seiten ausliefern braucht. Man braucht also im htdocs Ordner gar nichts mehr machen (ok, js,css und Bilder sind da noch fest drinn, aber die werden ja erst mal auch nicht vom User bestimmt oder verändert)

Das ist ein Punkt, der mich bei bisher betrachteten PHP Frameworks stört. Es wird immer verlangt im htdocs Verzeichnis selbst Datein hinzuzufügen. Gerade bei Blogs und anderen Anwendungen mit überwiegend statischen Inhalten wäre eine Schnittstelle im Framework, die sowas vereinfacht ein großer Gewinn. Es gibt ja immernoch Blogsoftware, wo bei jedem Aufruf eines Posts PHP in Anspruch genommen wird und sogar größere Teile der Anwendung durchlaufen.

Dann der nächste Punkt. In WCV kann man die Komponenten über einfache ini Datein hinzufügen. Es ist sogar ohne aufwand möglich, zum Beispiel zwei Blog Instanzen parallel auf einer Seite zu haben, nur indem man eine ini Datei hinzufügt. Das macht vor allem das anfängliche Einrichten von Komponenten einfach, weil man auch die Konfigurationsdatei aus einem bereits vorhandenem Projekt nehmen kann und diese dann nur noch auf das neue Projekt anpassen braucht. Kein lästiges einrichten der Datenbank und darauf folgendes zielloses geklicke, bis man alle Konfigurationsmenüs durch hat.

Theoretisch bräuchte man dann nicht mal mehr ein Konfigurationsmenü in der Anwendung selbst, womit eine mögliche Sicherheitslücke weg fallen würde. Stattdessen kann man über ein externes Programm, was entweder eine Seite sein könnte die nur übers interne Netzwerk erreichbar ist oder sogar ein lokales Desktop Programm was sich via ssh mit dem Server verbindet, sämtliche Einstellungen erledigen.

Aus der Struktur der Konfigurationsdatein in ihrem Ordner bzw. einem der Unterordner könnte man dann auch das basis Routing innerhalb des Frameworks regeln. Scaffolding nennt sich das wohl, soweit ich gehört habe. So würde man es sich auch sparen, bei jeder neuen Komponente die neuen Routen im Framework Code hinzufügen zu müssen.

Nun, das wären die sachen die ich mir von einem Framework wünschen würde, nur gefunden habe ich dazu bisher nichts. Sollte jemand etwas passendes finden, so schreibt mir.